Hunde retten Menschenleben – 
wenn sie von uns entsprechend ausgebildet und konditioniert werden!


Dieser Aufgabe nehmen wir uns als 35. Rettungshundestaffel im BRH (Bundesverband Rettungshunde e. V.) an. Unser Ziel ist es, in Not geratenen Menschen mit Unterstützung der feinen Spürnasen unserer Hunde schnell und effektiv zu helfen. 
Die Rettungshundestaffel Zollernalb e. V. wurde im Jahr 1999 von einigen engagierten Hundeführern, die sich mehrmals in der Woche zum gemeinsamen Training auf dem Gelände eines Hundevereins trafen, gegründet.
Der Auslöser für die Neugründung war, dass die sinnvolle Beschäftigung für Mensch und Hund im Vordergrund stand und idealer Weise mit der in die Hundeausbildung investierten Zeit eine karitative Arbeit ausgeführt werden konnte.

Unsere Staffel zählt heute neben den passiven rund 20 aktive Mitglieder, die sich zweimal wöchentlich zum Training, verschiedenen Einsatzübungen, Arbeitseinsätzen und manchmal, soweit es die Zeit erlaubt, auch zu anderen Unternehmungen treffen.

Ca. 20 Mal im Jahr werden unsere zwei- und vierbeinigen Mitglieder von der Polizei und den Katastrophenschutz-Einrichtungen gerufen, um vermisste Personen, die sich, ob mit Absicht oder nicht, in eine ausweglose Situation manövriert haben, zu finden.

Wenn jemand vermisst wird, sind dies für die Angehörigen sehr belastende Stunden. In diesen Ausnahmesituationen werden wir sowohl für den gesamten Zollernalbkreis als auch unterstützend für angrenzende Kreise alarmiert und machen uns, egal ob Tag oder Nacht und bei jedem Wetter, kostenlos für in Not geratene Menschen mit unseren Vierbeinern auf den Weg.

Die Ausbildungsziele unserer Rettungshundestaffel liegen in der Flächen- und Trümmersuche sowie dem „Mantrailing“. Andere Ausbildungssparten, wie die Lawinen- oder Wassersuche, können wir in unseren topographischen Breitengraden vernachlässigen.
Trotz immer umfangreicheren technischen Entwicklungen, wie etwa der Wärmebildkamera in Hubschraubern, ist die feine Nase eines Hundes in vielen Situationen unentbehrlich.
Bei dichten Waldgebieten oder auch Nebel kann eine solche Kamera oft keine zuverlässigen Bilder übermitteln; einem gut ausgebildeten Hund hingegen macht es Freude, ein Gestrüpp zu durchstöbern und er arbeitet sowieso wetterunabhängig.
Zudem benötigt 1 Rettungshundeteam in der Flächensuche ein Fünftel der Zeit, die eine Suchkette mit 10 menschlichen Helfern zum Durchkämmen des gleichen unwegsamen Geländes benötigen würde.
Auch bei der Trümmersuche ist der Rettungshund eindeutig im Vorteil, da seine Nase immer arbeitet, hingegen für Sonden oft Ruhe benötigt wird oder thermische Suchgeräte bei Brandherden gar nicht eingesetzt werden können.
Beim „Mantrailing“ wird mit Hilfe eines Gegenstandes, den der Vermisste zurückgelassen hat, der Hund am letzten bekannten Aufenthaltsort des Menschen auf seine Fährte angesetzt, der er trotz der bereits verstrichenen Zeit, im günstigsten Fall ein paar Stunden, oftmals aber auch noch nach Tagen, folgen kann.

Die Ausbildung unserer „Spürnasen“ erfolgt kreisweit, so dass wir die unterschiedlichsten Geländeformationen, etwa felsige Gebiete, durch Unterholz dicht bewachsene Wälder, sumpfige Flußtäler oder gar ein zum Abriss freigegebenes Gebäude beüben können.

Um unsere Arbeit fortführen und ausbauen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe!
Wir freuen uns sehr, interessierten Hundeführern mit gut sozialisierten Hunden „Schnupperstunden“, in denen sie uns und unsere Hunde, aber auch die Inhalte unserer Ausbildungsziele kennenlernen können, anbieten zu dürfen.
Unsere Ausbildungseinheiten finden jeweils Mittwochs und Samstags (bei jedem Wetter!) statt, wobei die Mitglieder während der Wintermonate an den Abenden überwiegend in den theoretischen Aspekten des Rettungshundedienstes geschult werden.
Da wir darüber hinaus bemüht sind, unsere Staffelmitglieder auf einem relativ hohen Ausbildungsniveau zu halten und wir zusätzliche Ausbildungsseminare durch unseren Verband anbieten, können einzelne Rettungshundeteams, neben den jährlich stattfindenden Einsatzüberprüfungen, die den gleichbleibend hohen Ausbildungsstandard garantieren, immer wieder zu Auslandseinsätzen mit ihren „Spürnasen“ vorgeschlagen werden, bei denen sie in Erdbeben- und Überschwemmungsgebieten im Ausland eingesetzt werden.

Die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Arbeitswillen des Hundes und der daran anschließenden Rettungshundearbeit erfordert von jedem einzelnen Mitglied einen hohen persönlichen Einsatz. Unser soziales und meistens auch zeitintensives Engagement führen wir ehrenamtlich durch. Wir finanzieren uns über Mitgliedsbeiträge, Sammlungen u. ä. und sämtliche Ausgaben für Ausrüstungsgegenstände, Einsatzfahrten usw. werden von unseren Mitgliedern eigenverantwortlich getragen. Daher freuen wir uns natürlich auch sehr über Fördermitglieder und Sponsoren!

Niemand wünscht es sich jemals ein Rettungshundeteam für die Suche nach einem verschwundenen Angehörigen benachrichtigen zu müssen; dennoch gilt: Wenn es diese Möglichkeit gibt, dann sollte man sie auch nutzen!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Homepage und würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns in „Kontakt“ treten würden!

Ihre engagierten Mitglieder der

Rettungshundestaffel Zollernalb e. V.