Ausbildung Trümmersuche

In der Trümmersuche wird nach verschütteten Menschen gesucht, z. B. nach Gebäudeeinstürzen, Explosionen, Flugzeugabstürzen oder Eisenbahnunglücken. Der Hund muss sich auf verschiedensten Untergründen sicher bewegen und anzeigen können.

Er soll sich trotz erheblicher Geräuschkulisse durch eingesetztes Räumgerät, Staub und einer großen Zahl von unterschiedlichen Gerüchen, z.B. Lebensmittel oder Blut, nicht von seiner Arbeit ablenken lassen und konzentriert suchen. Der Hund zeigt den intensivsten Geruchsaustritt in den Trümmern an. Dabei kann die verschüttete Person mehrere Meter tief liegen.

Kenntnisse in Trümmerkunde sind hier für den Hundeführer unerlässlich: Wie verhält sich beispielsweise der Geruch in den Trümmern? Wo und wie steigt er nach oben? 

Der Hund bewegt sich weitgehend selbständig in den Trümmern, da die Trümmer aus Gründen der Eigensicherung oft nicht vom Hundeführer betreten werden können. Hund und Hundeführer müssen gut aufeinander eingespielt sein. Eine wichtige Hilfe für die Ausbildung in der Trümmersuche ist die Gerätearbeit und Konditionierung auf die verschiedensten Untergründe wie Gitter, Ziegel, Metall, Bauschutt etc. Die Arbeit eines Trümmerhundes ist die gefährlichste, denn hier kommen die verschiedensten Probleme auf Mensch und Hund zu.