Schwerpunkte in der Ausbildung des Hundes sind:

Spielerunden, bei denen sich der Hund freudig an die Anwesenheit von für ihn fremde Menschen gewöhnt und dabei mit seinem Spielzeug oder Lieblingsfutter belohnt wird.
Witterungsübungen, bei denen unser Vierbeiner den Geruch von vermissten Personen quer und parallel zum Wind aufzunehmen lernt.
Suchübungen, bei denen das Auffinden von vermissten Personen selbständig erarbeitet wird; Anzeigevarianten sind Verbellen, Bringseln und Freiverweisen
sowie die Schick- oder Lenkübungen, die es später ermöglichen, den Hund an einen ganz bestimmten Punkt zu lotsen
Auf unserem Ausbildungsplan steht darüber hinaus noch die Gerätearbeit. 
Für die exakte Trümmersuche müssen unsere Hunde die verschiedensten Untergründe, egal, ob                   Gitteroste, steile Leitern, enge Durch- oder schmale Übergänge, langsam und sicher bewältigen können. Dies üben wir bei unserem Vereinsheim oder gemeinsam mit anderen Staffeln auf ausgewiesenen Trümmergeländen in Baden-Württemberg und der Schweiz. 
Als Voraussetzung für unsere Arbeit gilt der Grund- oder Allgemeingehorsam, also die Begleithundeprüfung (BH), 
die jeder Hundeführer eigenverantwortlich in einem Verein seiner Wahl anstreben sollte. Der Grundgehorsam gehört zu jeder Art von Hundeausbildung, bei unseren Hunden ist eine erfolgreich abgelegte Begleithundeprüfung Grundvoraussetzung, um eine Rettungshundeprüfung ablegen zu können.

  • Gehorsam ist die Voraussetzung für jede Art von Ausbildung, bei Rettungshunden bis hin zur Begleithundeprüfung (BH) 
  • Gerätearbeit: Hier lernt der Hund schwieriges Gelände zu begehen. Im Gegensatz zu anderen Ausbildungen wird darauf geachtet, dass der Hund mit wenigen Kommandos die Hindernisse langsam überquert, damit er später auch über schwieriges Trümmergelände zielgerichtet geleitet werden kann. Das Begehen von Leitern, ob waagerecht oder schräg, ist ebenfalls Bestandteil dieser Ausbildung.
  • Geländegängigkeit ist erforderlich für schwieriges Gelände und die Trümmersuche. Hier wird das Begehen verschiedener Untergründe, wie z.B. Geröll, Wellblech, Schutt, Gitterroste trainiert. 
  

Schwerpunkte für die Ausbildung des Hundeführers sind:
  • Erste Hilfe am Menschen um eine verletzte Person versorgen zu können, bis Rettungsdienst und Notarzt vor Ort sind
  • Erste Hilfe am Hund der sich im Einsatz oder im Übungsbetrieb verletzen kann. In diesem Theorieblock wird auch ein Grundwissen für Kynologie und Allgemeines rund um den Hund vermittelt 
  • Sprechfunkverkehr für den Einsatz zur Kommunikation mit Zugführer, Einsatzleitung und anderen Rettungsorganisationen
  • Der Theorieblock Karte/Kompass umfasst alles was zur Orientierung nötig ist, somit können wir im Gelände vor allem den eigenen Standort ermitteln und uns über das zugewiesene Suchgebiet ein umfassendes Bild machen, denn darauf stützt sich eine erfolgreiche Einsatztaktik.
  • Als Voraussetzung für die Rettungshundearbeit gilt für jeden Hundeführer, dass er über eine gute Allgemeinkondition verfügt und seinem Hund in jedem Terrain in einem gewissen Abstand zu folgen vermag, um die Erstversorgung einer vermissten Person in jedem Fall gewährleisten zu können!                                          
    Darüber hinaus können wir allen engagierten Hundeführern in unserem Verein die Ausbildungsveranstaltungen der RAGA anbieten. Diese von unserem Dachverband durchgeführten Seminare vertiefen das bei uns „Gelernte“ und bieten unseren Hundeführern diverse Ein- und Zweitages-Veranstaltungen an, die etwa mit „Lizenziertem Ausbilder“ oder „Lizenziertem Zugführer“ abgeschlossen werden können.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann treten Sie mit uns in „Kontakt“! Wir freuen uns auf Sie!


    Ihr Team der Rettungshundestaffel Zollernalb e. V.